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Demokratische Bewegungen zusammen denken

2019-11-15 adopt bildZur syrischen Revolution und Rechtsruck in Deutschland

Vortrag und Diskussion 

 

Donnerstag 14.11.2019, 18.30 Uhr

Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79

Preis: Zahl was du kannst- es dir wert ist!

 

2011 ging eine ganze Generation junger Syrer*innen gegen ihren Diktator Bashar alAssad auf die Straße, ihre Forderungen zeugten von einer zutiefst demokratischen Bewegung. Heute, 2019, findet sich diese Generation zu großen Teilen politisch verfolgt und im Exil – in Europa und Deutschland. Hier werden die jungen Aktivist*innen abermals Zeuge eines Rechtsrucks.

Syrer*innen fragen: Wie können die Deutschen ihre Demokratie so verspielen? Und anders gefragt: Was kann diese Gesellschaft von den Erfahrungen der neu angekommenen Syrer*innen lernen? Und wie können wir zukünftig eine gemeinsame Allianz gegen Rechts bilden?

Vortrag mit den Zeitzeug*innen Qussay Amer und Amin Maghrebi mit anschließender Diskussion, moderiert von Maria Hartmann (Adopt a Revolution).

Vor und nach dem inhaltlichen Teil lädt die deutsch-arabische Gruppe bei Getränken und arabischem Essen zu weiterem Austausch ein.

 المجموعة العربية الألمانية DAS Gruppe تنظم بالمشاركة مع تبنى ثورة Adpot a Revolution و Allerweltshaus حلقة نقاش بعنوان:
"النظر في الحركات الديموقراطية في سياق مشترك - عن الثورة السورية والحزب اليميني في ألمانيا."

نبدأ بمقدمة قصيرة عن المجموعة العربية الألمانية ويليها عرض تقديمي عن تجربة الثورة السورية والحزب اليميني في المانيا مع الناشطان قصي عامر وأمين المغربي، تليها مناقشة مسيرة من قبل ماريا هارتمان (تبنى ثورة). في النهاية تدعوكم المجموعه العربية الالمانية للتعارف والتبادل مع مأكولات عربية ومشروبات.

خلفية عن الموضوع:
التحرر من القمع السياسي وعنف الدولة، والانتخابات الحرة، والمزيد من العدالة الاجتماعية. عندما تظاهر جيل كامل من الشباب السوري في 2011 ضد الديكتاتور بشار الأسد في الشارع، فإن مطالبهم شهدت على حركة ديمقراطية عميقة. اليوم، في عام 2019، يتعرض هذا الجيل للاضطهاد السياسي إلى حد كبير وفي المنفى - في أوروبا وفي ألمانيا. هنا، يشهد النشطاء الشابات والشباب مرة أخرى تحولًا إلى اليمين. يريد ربع الشباب الألمان "زعيما" قويًا" مرة أخرى. يسأل السوريات والسوريون: كيف يمكن للألمان تبديد ديمقراطيتهم/ن على هذا النحو؟ بمعنى آخر، ما الذي يمكن لهذا المجتمع أن يتعلمه من تجربة السوريين/ات الذين/اللواتي وصلوا/ن حديثًا، والذين/اللواتي أرادوا/ن محاربة الديكتاتورية الوحشية والحصول على الديموقراطية؟ وكيف يمكننا تشكيل تحالف مشترك ضد اليمين في المستقبل؟

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Den Flyer zu Veranstaltung findet ihr hier 

 

   

Klimawandel und Verdrängung durch den Steinkohleabbau in Kolumbien

2019-11-24 cerrejn steinkohleVortrag und Diskussion

Sonntag 24. November 2019, 13.45 Uhr

Rautenstrauch-Joest-Museum

Eintritt: Tageskarte: 10€ / erm. 8€

 
 
 
 
 
 
In Kolumbien wird seit Jahren Steinkohle abgebaut und nach Deutschland und Europa exportiert, um hier den Energiehunger zu decken. Dabei werden nicht nur Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen, sondern es wird auch massiv die Umwelt zerstört und Menschen werden wegen des Steinkohletagebaus aus ihren Dörfern vertrieben. Auch der Kölner Energiedienstleister RheinEnergie besitzt Anteile an der MVV Energie AG (Mannheim) und somit an Deutschlands größtem Steinkohlekraftwerk, welches seine Kohle unter anderem auch aus Kolumbien bezieht.
 
Die kolumbianische Aktivistin Maria Fernanda Herrera Palomo begleitet afrokolumbianische Gemeinden und Wayuu Gemeinden in deren Kampf für die Verteidigung deren Territorium gegen den Kohle Abbau für den Export und arbeitetet mit verschiedenen Aktivist*innen aus Lateinamerika und Europa wie Ausgeco2hlt oder Ende Gelände zusammen. Wir sind gespannt auf ihren Vortrag, in dem sie uns über die Folgen der Umweltzerstörung vor Ort aufklären wird und einen spannenden Austausch über Möglichkeiten der globalen Vernetzung.
 
Karten für die Veranstaltung bekommt ihr im Rautenstrauch-Joest-Museum: Tageskarte:10,00€/erm.8,00€
 
Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier
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Thementag Lateinamerika

2019-11-24 lateinamerikatag

Sonntag, 24. November, 10 Uhr

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33

Preis: Tageskarte 10€ / erm. 8€

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
Im Rautenstrauch-Joest-Museum wird am 24. November einen ganzen Tag lang die Vielfalt Lateinamerikas gefeiert. Diverse Markt- und Infostände und ein buntes Programm von Afroperuanischem Festejo-Tanz und musikalischen Reisen quer durch den Kontinent bis hin zu Filmen, Lesungen und Vorträgen, spannenden Reisereportagen von GRENZGANG und Führungen durch die Dauerstellungen nehmen euch mit auf eine Reise durch die faszinierenden Länder Lateinamerikas.
 
Um 13.45 Uhr wird die Aktivistin Maria Fernanda Herrera Palomo in Kooperation mit dem Projekt „Menschenrechte und Nachhaltigkeit umsetzen“ einen Vortrag zum Thema „Klimawandel und Verdrängung durch den Steinkohleabbau in Kolumbien“ halten und uns über die Folgen der Umweltzerstörung vor Ort aufklären, aber auch Möglichkeiten der globalen Vernetzung aufzeigen.
 
Karten für die Veranstaltung bekommt ihr im Rautenstrauch Joest Museum an der Tageskasse.
Tageskarte: 10,00€ / erm. 8,00€
 
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Kirche in Braunkohlerevier: Linke und Christ*innen im Gespräch

2019-11-28 kirche im braunkohlerevierVortrag und DIskussion

Donnerstag, 28. November 2019, 19 Uhr

Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79

Preis: Zahl was du kannst - was es dir wert ist!

 

 

Die Kirche(n) im Rheinischen Braunkohlerevier:
Linke (und) Christ*innen im Gespräch


mit Irene Mörsch (Vorsitzende des Katholikenrat Düren) und Benedikt Kern (Institut für Theologie und Politik, Münster) über den Verkauf der Kirchen in den bedrohten Dörfern, christliche Motivation für die Klimabewegung und die Amazonassynode des Papstes. 

In den bedrohten Dörfern des Rheinischen Braunkohlereviers wehren sich aktive Christ*innen in und außerhalb der Kirche dagegen, dass ihre Gotteshäuser abgerissen werden - statt sich als Symbole des Widerstandes dem Verkauf zu widersetzen. Auf der Amazonas-Synode im Oktober wurde mit indigener Beteiligung dringende Schritte beim Klimawandel angemahnt und der Raubbau im Amazonasgebiet scharf kritisiert. Auch an der Klimabewegung im Rheinischen Braunkohlerevier sind zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen aus christlicher Motivation beteiligt. In der jüngsten Debatte um den Verkauf der Kirchen stehen viele Christ*innen auf der Seite der Klimabewegung, sind vor Ort aktiv und wehren sich gegen RWE, Landesregierung und die eigenen Kirchenoberen. In ihrem Abschlussdokument spricht die Synode von einer „nie dagewesenen sozioökologische Krise“, der „Zerstörung des Amazonasgebiets“ durch „räuberische Rohstoffausbeutung“ und seiner zentralen Bedeutung für den Erhalt der „Schöpfung“.

Die in Lateinamerika entstandene Befreiungstheologie und ihrer 'Option für die Armen' verbindet christliches Engagement mit sozialen Bewegungen in antikapitalistischer Perspektive. Der aktuelle Papst Franziskus ist von dieser Strömung zumindest beeinflusst, stellt sich auf die Seite sozialer Bewegungen und geißelt dieses Wirtschaftssystem. Es gibt mehr gemeinsame Bezugspunkte zwischen Christ*innen und Linken als von beiden Seiten oft gesehen wird. Gleichzeitig steht die katholische Kirche in ihrer Gänze auch weiterhin für die Ausgrenzung von Frauen, das strikte Verbot von Abtreibungen und die Diskriminierung Homosexueller Lebensweisen. Während viele Linke deshalb skeptisch sind, wenn es um fortschrittliche Perspektiven aus christlicher oder gar kirchlicher Initiative geht, sprechen andere bereits von „neuen Allianzen“. Grund genug also, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Foto: Arne Müseler

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Kolumbien: Schule inmitten des bewaffneten Konflikts

2019-12-05 schule inmittendeskonfliktsVortrag und Diskussion


Donnerstag, 05. Dezember 2019, 19 Uhr

Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79

Preis: Zahl was du kannst - was es dir wert ist!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist einer der lang andauerndsten der Welt. Das im
September 2016 unterzeichnete Friedensabkommen zwischen dem Staat und der FARC Guerilla, das diesen beenden sollte, wurde in einem Referendum mit nur 38% Wahlbeteiligung abgelehnt. Seither ist die politische Landschaft gespalten in zwei Lager – jene, die den Friedensprozess unterstützen und diejenigen, die ihn ablehnen.
 
Schule als die Institution, die für die Bildung der neuen Generationen verantwortlich ist, befindet sich inmitten dieses Konflikts. Opfer und Täter, Kinder und Jugendliche, die häufig unter großer Armut leiden, treffen im Klassenzimmer aufeinander
 
Stefan Ofteringer von Misereor gibt uns zunächst einen thematischen Input zu den bewaffneten Konflikten Kolumbiens und dem aktuellen Stand. Im Anschluss wird die kolumbianische Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin Nadia Catalina Angel Pardo uns von zwei Schulen berichten, die unmittelbar von den Folgen des kolumbianischen Massakers, Paramilitarismus und illegalem Bergbau betroffen sind. Doch genau diese Schulen werden nun zum Schauplatz für den Aufbau von Projekten des Lebens in Frieden. Die Angst bringen sie mit, aber eben auch die Hoffnung.
 
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt und wird ins Deutsche übersetzt.
 
Den Flyer bekommt ihr hier 
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