Themenschwerpunkt "Flucht und Migration"

Der thematische Schwerpunkt der zweiten Halbjahres 2015 liegt auf dem Thema "Flucht und Migration".

Zunächst setzte sich die aktuelle Praktikant*innengruppe des Projekts gemeinsam mit anderen Praktikant*innen des Allerweltshauses mit der Frage der Repräsentation auseinander. Hierbei wurde sie von Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst im Rahmen eines Workshops zu Fremddarstellung unterstützt.

Den Beginn der Veranstaltungsreihe machte die Journalistin Kathrin Zeiske mit ihrem Vortrag "Von Kinderflüchtlingen an der US-Grenze zum Plan Südgrenze in Mexiko. Die erneute Militarisierung der regionalen Migrationspolitik".
In der Veranstaltung "Griechenland - Fluchttransitland unter Spardiktat" berichtete die Referentin Annetta Ristow sowohl von der aktuellen wirtschaftlichen Situation und dem besetzten Betrieb Vio.Me. als auch von den vielen Geflüchteten und deren Aufnahmesituation in Griechenland.
Im Vortrag "Roma – keine Lobby, kein Recht" legt die Referentin Hasiba Dzemajlji, selbst Romni, die aktuelle Situation von Roma-Geflüchteten in Köln dar, wodurch der Bezug auf die eigene Stadt und die Verantwortung Deutschlands in den Vordergrund gerückt wird.
Dörte Mälzer und Alaa Koudsi beantworten mit der Diskussionsveranstaltung "Wie ist das eigentlich mit den Geflüchteten...?" offene Fragen und diskutieren die gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber auch die Schicksale einzelner Geflüchteter.
Im Theater- und Bewegungsworkshop "PLAY - Physical-Theatre" für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete schafft Jonas Schiffauer einen Raum, gemeinsam den Körper, seine Grenzen und Möglichkeiten zu erkunden.
Als letzte Abendveranstaltung der Reihe im Allerweltshaus berichtet Hans-Peter-Hecking in "Eritrea - politische Situation, Fluchtgründe und -wege" über die Lage in dem Herkunftsland vieler Geflüchteter. Zekarias Kebraeb, selbst aus Eritrea geflüchtet, liest ergänzend aus seiner Biografie „Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn".

Der Abschluss wird am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, gemacht. Hier rufen wir gemeinsam mit dem Bündnis "Köln stellt sich quer" zu einer Demonstration und Kundgebung unter dem Motto "Für das Menschenrecht auf Asyl und Integration" auf. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Grenzen überschreiten - Fluchtbewegungen zwischen Autonomie und Kontrolle" im Filmclub 813 in Kooperation mit dem Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln statt.

Die Veranstaltungsreihe wurde durch die freundliche Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW ermöglicht.

Im Folgenden finden Sie Berichte der Veranstaltungen:

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