Vergangene Veranstaltungen

Wer hält den Zug auf, wenn er nach rechts fährt?


Regierung Nayib Bukele und die FMLN in El Salvador
2019-11-07 el salvador

Donnerstag, 07.11.2019, 19 Uhr

Allerwelthaus Köln, Körnerstraße 77-79

Preis: Zahl was du kannst, es dir wert ist

 

 

 

Am 1. Juni schwor der neue Präsident, Nayib Bukele, auf die Verfassung El Salvadors, und schwor dann die versammelten Massen auf sich ein. Seine politischen Prinzipien bauen auf Gefolgschaft der Untertanen während er bereits im März in einer Rede vor der rechten Heritage Foundation in Washington seine Gefolgschaft der US-Regierung erklärte. Hatte er im Wahlkampf und danach unermüdlich den Klientelismus seiner Vorgänger, der FMLNRegierungen, gegeißelt, spiegelt dies sein Kabinett: sie sind allesamt Freund*innen des Präsidentenehepaars, Geschäftspartner*innen und Getreue seiner Partei „Nuevas Ideas“.

Und was macht die FMLN - die Partei, die aus den Guerilla-Organisationen hervorgegangen ist, währendessen? Nach zwei massiven Wahlniederlagen 2018 und 2019 ist sie intern arg gebeutelt und steht an einem Scheideweg: Entweder sie versackt in der Bedeutungslosigkeit oder sie erwacht in der Opposition und im Bündnis mit sozialen Bewegungen zu neuer Stärke.

Mit unseren Gästen Omar Flores und Angel Ibarra aus El Salvador möchten wir die Fragen diskutieren: Wohin steuert die Regierung Bukele? Und wie wird die FMLN ihrer Rolle in der Opposition gerecht?

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Somalia: Warlords, Islamisten, Investoren

2019-10-31 somalia bildLesung und Diskussion

 

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79

Preis: Zahl was du kannst - es dir wert ist!

 

 

 
Beim Stichwort Somalia denken die meisten Menschen vermutlich an einen jahrzehntelang gescheiterten Staat, an Warlords, Islamisten und moderne Piraterie. All das gibt es. Aber die Menschen lassen sich nicht unterkriegen, haben das Land bis heute am Leben erhalten und trotzen dem Chaos gegenwärtig sogar einen Wirtschaftsboom ab. Die Journalisten Marc Engelhardt und Bettina Rühl besuchen Somalia seit vielen Jahren und haben jetzt ein Buch über das vielleicht spannendste Land Afrikas geschrieben. Am 30. Oktober lesen sie im Allerweltshaus daraus, berichten von ihren Erlebnissen und diskutieren mit dem Publikum. Dabei geht es auch um die Rolle westlicher Länder in Somalias Kriegen und Krisen: Um die italienische Mafia beispielsweise, die dort Giftmüll ablädt. Und um die USA, die dort seit einigen Jahren einen Schattenkrieg führen.
Marc Engelhardt arbeitet seit mehr als 15 Jahren als freier Korrespondent, davon sieben Jahre lang in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Dort lebt seit 2011 Bettina Rühl, die seit fast drei Jahrzehnten aus und über Afrika berichtet.
Beide sind Mitglied des Korrespondentennetzwerkes weltreporter.net.
 
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