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Willkommen bei uns!

Das Projekt "Stand up for your rights - Menschenrechte erkennen und handeln" läd regelmäßig Menschenrechtsaktivisten, Experten oder Betroffene für Veranstaltungen ein. Diese Veranstaltungen sind offen für jeden.  Für vergangene Veranstaltungen gibt es Berichte, die den Inhalt der Veranstaltungen wiederspiegeln.

   

Dogan Akhanli liest aus "Verhaftung in Granada"

Am 06.09.2018 lud das Allerweltshaus den Schriftsteller Dogan Akhanli ein.

img 1454 01 „Verhaftung in Granada“ -

was zunächst nach dem Titel eines Thrillers klingt, ist keine fiktive Geschichte, sondern die Verarbeitung realer Erlebnisse politischer Verfolgung des Schriftstellers Dogan Akhanlis. Da Akhanli immer wieder auf die prekäre Menschenrechtssituation in der Türkei und den Genozid an den Armeniern aufmerksam macht und so die historische und aktuelle Gewalt in die gesellschaftliche Debatte trägt, ist er schon seit Jahrzehnten der türkischen Regierung ein Dorn im Auge.

Den gesamten Bericht gibt es hier zu lesen und für alle Podcastliebhaber/innen, klickt hier

 

 

   

"Muzungu" - Bericht zur Lesung mit Christoph Nix

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Muzungu. Das heißt auf Luganda weißer Mann und ist gleichzeitig der Titel eines Romans den ein solcher  weißer Mann geschrieben hat: Christoph Nix. Er ist ein weißer Mann. Nix ist Jurist und außerdem derzeit Theaterintendant am Theater in Constanz. Nix hat ein Buch geschrieben über die Arbeit der NGOs in Uganda, die Korruption in dem Land und über den Aufstieg zwei junger Soldaten zu Ermittlern der Mordkommission.

Den gesamten Bericht gibt es hier zu lesen.

   

Weisse Körnerstraße im Allerweltshaus

img 3165 021Die Körnerstraße lädt am 09.12.18 ab 14 Uhr zum Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art ein. Neben Waffeln- und Glühweinständen wartet ein großes internationales Buffett auf euch. 
Nach der Stärkung gibt es im (oder je nach Wetter vor dem) Allerweltshaus die Möglichkeit euch warm zu tanzen. Sue, die manchen vielleicht besser als Sängerin von Aloa Ehrenfeld bekannt ist, wird einen Workshop im Lindy-Hop geben. Zu den Swing und Rock'n'Roll Klängen sind alle herzlichst eingeladen das Tanzbein zu schwingen - eine schöne Gelegenheit sich über die Sprache zu verständigen, die jede*r versteht, nämlich die Musik.30 jahre siegel

Wir möchten jedoch nicht nur mit euch eine schöne Zeit auf dem Weihnachtsmarkt verbringen, sondern auch in den (70. Geburts-) Tag der Menschenrechte am 10.12.18 reinfeiern. Dazu wird das Allerweltshaus passend in blau, der Farbe der Menschenrechte, erleuchten. Im Allerweltshaus werden (politische) Gedichte und Erzählungen vorgelesen. Begleitet wird die Lesung von einem Musikbeitrag. Es wird also wie jedes Jahr bunt und vielfältig auf der Körnerstraße – packt Kind und Kegel ein und kommt vorbei!

Für mehr Informationen hier der Flyer und der Link  auf Facebook!

 

   

4. Kölner Menschenrechtsforum zum Thema "Moderne Sklaverei"

amnestyWer Sklaverei hört, denkt meist an längst vergangene Epochen, an ferne Kontinente und hollywood-reife Schicksale. Doch Sklaverei gibt es auch heute noch - in vielen Ländern und verschiedenen Formen.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte macht in Art. 4 deutlich: "Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen Formen verboten." Doch obwohl heute kein Staat mehr die Versklavung von Menschen rechtlich legitimiert, befinden sich in vielen Teilen der Welt Millionen von Menschen in Situationen extremer Ausbeutung, die sie aufgrund von Drohungen, Gewalt, Zwang, Irreführung und Machtmissbrauch aus eigener Kraft nicht verlassen können. Diese Situationen, darunter private und staatliche Zwangsarbeit, Menschenhandel und erzwungene sexuelle Ausnutzung, werden unter dem Sammelbegriff der "modernen Sklaverei" zusammengefasst.

Die Veranstaltung wird von Amnesty International Köln, der VHS Köln und dem Allerweltshaus Köln ausgerichtet. Hier zu Veranstaltung auf Facebook!

 

   

Fünfte Mahnwache zur Beendigung zur Baunkohleverbrennung

mahnwacheAufruf zur Mahnwache vor der Eigelsteintorburg in Köln.

Am 4. April 2017 hat der Rat der Stadt Köln den Braunkohleausstieg des kommunalen Versorgers RheinEnergie beschlossen. Die RheinEnergie ist ein Versorgungsunternehmen das sich zum überwiegenden Teil im Besitz des Stadtwerkkonzerns und damit der Stadt Köln befindet. Es wurde vom Rat aufgefordert, den Einsatz alternativer Brennstoffe für ihr Heizkraftwerk in Köln Merkenich zu prüfen und im Bedarfsfall unverzüglich Pläne zum Ersatz der Braunkohle durch andere, weniger schädliche Brennstoffe einzuleiten.

Wir, die Unterzeichner*innen dieses Aufrufs, unterstützen ausdrücklich diesen Ratsbeschluss. Wir gehen davon aus, dass die Umstellung auf umweltfreundlichere Brennstoffe innerhalb kürzester Zeit geschehen kann. Das Kraftwerk wird ohnehin schon mit verschiedenen Brennstoffen betrieben und durch die nahe gelegene Müllverbrennungsanlage unterstützt.

Kohle ist der klimaschädlichste und ungesündeste Brennstoff der derzeit in unseren Kraftwerken eingesetzt wird. Der Pariser Klimagipfel hat beschlossen die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen, damit die Folgen beherrschbar bleiben. Da die Erde sich schon um etwas mehr als 1° erwärmt hat, haben wir keine Zeit mehr zu verlieren und müssen unsere Emissionen sofort reduzieren. 

Wir fordern daher die RheinEnergie auf, die vom Rat der Stadt Köln geforderte Umstellung innerhalb der nächsten Monate zu vollziehen.
Aus diesem Grund rufen wir zu einer weiteren Mahnwache auf:
Sie findet am Samstag, den 15.12.18, in der Zeit von 11-14 Uhr, vor der Eigelsteintorburg, am Eigelstein in 50668 Köln statt.

Für den Facebooklink einfach hier klicken!